Winterschlacht vor Moskau, 1941

Vor 80 Jahren, Ende Oktober Anfang November 1941 stand die Rote Armee an allen Fronten vom Schwarzen Meer bis in den hohen Norden in schweren Abwehr- und Rückzugskämpfen. Leningrad war von den Faschisten blockiert. Der Hauptstoss der Faschisten mit vielen hunderttausenden Soldaten, vielen tausenden Panzern und Flugzeugen richtete sich gegen die Hauptstadt Moskau. Aber der Blitzkrieg, von dem die deutschen Imperialisten geträumt hatten, war bereits am Widerstand der Roten Armee gescheitert.


Moskau selbst wurde von hunderttausenden Sowjetbürgern befestigt. Sie folgten den Aufrufen der Partei und des Verteidigungskomitees ebenso wie zehntausende, die zur Volkswehr und zur Luftabwehr strömten. Kommunisten aus vielen Ländern, die sich im Exil, zur Ausbildung oder zur Arbeit in der Sowjetunion aufhielten, vor allem Spanier, Österreicher, Deutsche, Bulgaren,  auch Franzosen, Chinesen, Japaner, sie alle bildeten eine wirklich Internationale Brigade der Abteilung Aufklärung der Roten Armee für die Verteidigung und für Sonderaufgaben an der Front. Als am  Jahrestag der Oktoberrevolution die ganze Welt auf Moskau blickte, fand – wie in den Jahren zuvor – auf dem Roten Platz die Parade statt. Doch an diesem Tag marschierten die teilnehmenden Truppen direkt weiter an die Front und in den Kampf. Auf der Tribüne war J.W. Stalin, der zu den Truppen und zum ganzen Sowjetland sprach; aus seiner Rede:

„….Der Feind ist nicht so stark, wie manche erschrockene Intelligenzler ihn hinstellen. Der Teufel ist nicht so furchtbar, wie man ihn an die Wand malt. (…)
Genossen Rotarmisten und Matrosen der Roten Flotte, Kommandeure und politische Funktionäre, Partisanen und Partisaninnen! Auf euch blickt die ganze Welt als auf die Macht, die fähig ist, die räuberischen Heerhaufen der deutschen Eindringlinge zu vernichten. Auf euch blicken die geknechteten Völker Europas, die unter das Joch der deutschen Räuber geraten sind, als auf ihre Befreier. Eine große Befreiungsmission ist euch übertragen worden. So seid denn dieser Mission würdig! Der Krieg, den ihr führt, ist ein Befreiungskrieg, ein gerechter Krieg. Möge euch in diesem Krieg das heldenmütige Vorbild eurer großen Vorfahren beseelen (…)Möge euch das siegreiche Banner des großen Lenin Kraft verleihen!
Für die völlige Zerschmetterung der deutschen Eindringlinge!
Tod den deutschen Okkupanten!
Es lebe unsere ruhmreiche Heimat, ihre Freiheit, ihre Unabhängigkeit!
Unter dem Banner Lenins vorwärts zum Sieg!“

Militärparade am Roten Platz, November 1941


Mitte November mobilisierten die Faschisten noch einmal alle Kräfte und gingen am 16. November zu einem neuen Großangriff über mit mehreren hundertausenden zum großen Teil frisch herangeführten Soldaten, aufgefüllten Panzer- und Luftkräften, und es gelang ihnen unter schweren Verlusten an einigen Abschnitten weiter vorzurücken – ihre vordersten Kräfte standen näher als 30 km vom Zentrum Moskaus entfernt. Aber ihre Panzer und die ihnen folgenden Soldaten wurden vernichtet – Angriffswelle auf Welle scheiterte im Abwehrfeuer und in den Gegenangriffen der Roten Armee. Deren Führung hatte während dessen große Kräfte im Norden und Süden Moskaus zusammen gezogen, die am 6. Dezember aus mehreren Richtungen mit einer mächtigen Gegenoffensive begannen. Die faschistischen Truppen wurden zu zehntausenden vernichtet oder eingekesselt und gefangen; die es noch konnten flüchteten panisch Richtung Westen und ließen alles zurück, was ihre Flucht behinderte… Am Ende der Offensive im Januar 1942 waren die faschistischen Truppen 300 bis 400 km zurück geworfen worden. Die ganze Welt hatte gesehen, dass die deutschen Räuberarmeen, die Europa im Siegesrausch unterjocht hatten, von der Roten Armee der Sowjetunion am entscheidenden Frontabschnitt geschlagen wurden.


Heute, 80 Jahre danach, steht die NATO im Baltikum und setzt sich immer massiver in der Ukraine fest, nicht weit entfernt von Moskau und dem Herz Rußlands. In den Volksrepubliken von Donezk und Lugansk leisten Antifaschisten, Antiimperialisten seit nun fast sieben Jahren diesem Vordringen der NATO-Aggressoren und ihrer faschistischen ukrainischen Helfer erfolgreich Widerstand.

Ruhm und Ehre den Helden!


Zum 80.Jahrestag der Schlacht und des Sieges vor Moskau rufen wir alle Antifaschisten zur internationalistischen antiimperialistischen Solidarität mit den Volksrepubliken von Donezk und Lugansk, mit dem Kampf des Donbass auf!
NO PASARÁN!

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