Alexei Gennadiewitsch Markow „Dobrij“ 11.02.1973 – 24.10.2020. Trauer in Alchevsk – Rom – Hamburg

Am 24. Oktober 2020 verstarben der Genosse Kommandant Alexei Gennadiewitsch Markow und seine Frau nach einem Autounfall. Antifaschist, Kommunist, Beschützer des Volkes des Donbass vor den Faschisten, verlieren wir einen herausragend wichtigen Genossen und Menschen. Anlässlich seines Todes veranstalteten wir in Hamburg ein kleines Gedenken am 31.10.2020, zeitgleich mit Genossen in Rom.

Alchevsk


Rom

"Oktober" von Marta Meloni

Oktober.
Wo bist du, mein Kommandant?
Hörst du nicht meine Stimme, die dich ruft?

Oktober.
Wo bist du, mein Kommandant?
Noch haben wir so viel zu tun,
zu leben, zu kämpfen,
no pasarán, no pasarán.

Mein Kommandant,
wo bist du?

Ich bin fortgegangen
zu anderen Zielen;
zu anderen Sternen, die noch zu entdecken sind,
zu anderen Blumen, die zu verschenken sind.

Ich bin fortgegangen
auf anderen Wegen,
aber ich verlasse euch nicht wirklich.

Ich bin in deinem
und in Anderer Herzen,
und ihr seid alle in meinem.

Habt keine Zweifel,
so wie ich keine habe.

Aber ich bin fortgegangen,
fragt nicht weiter.

Mein Kommandant,
mein Kommandant.


Marta Meloni: "Ottobre"

Ottobre.
Dove sei, mio comandante?
Non senti la mia voce
che ti chiama?

Ottobre.
Dove sei, mio comandante?
Ancora abbiamo
tanto da fare, vivere, lottare,
no pasaran, no pasaran.

Mio comandante,
dove sei?

Sono partito
verso altre mete,
altre stelle
ancora da scoprire ,
altri fiori da porgere in dono.

Sono partito
per altri cammini,
ma non vi lascio davvero.

Sono nel tuo
e in altri cuori,
e voi tutti nel mio.

Non avere dubbi,
che io non ne ho.

Ma sono partito,
non chiedere altro.

Mio comandante,
mio comandante.

Hamburg

Liebe Genossen, wir senden euch einen Roten Gruß aus Hamburg!

Auch wir gedenken heute Kommandant „Dobrij“, Alexej Gennadiewitsch Markow. Wir tun dies im Hamburger Stadtteil Altona an der Gedenkstätte der „Altonaer Vier“: Bruno Tesch, Walter Möller, Karl Wolff und August Lütgens.

Diese vier Kommunisten wurden am 01.08.1933 im Gefängnishof des Altonaer Landgerichts mit dem Handbeil hingerichtet. Ihr NS-Gerichtsprozess vom 08.05. bis 02.06.33 war der erste zum sogenannten „Altonaer Blutsonntag“:

Am Sonntag, den 17.07.1932 fand ein Marsch der SA mit 7000 Uniformierten durch das Rote Altona statt, den die sozialdemokratische Regierung genehmigt hatte. Die Menschen wehrten sich, die Hamburger Polizei wurde hinzugerufen, 16 Bewohner wurden von ihr erschossen, 90 Personen teils aus ihren Wohnungen heraus festgenommen.

Wir treffen uns hier an der Stelle der Hinrichtung, um aller gefallenen Kämpfer zu gedenken die ihr Leben gaben um ein besseres für uns alle zu erkämpfen, und die Menschwerdung der Menschheit. Es liegen stürmische Zeiten vor uns in unseren Heimatländern.

Doch wir vergessen nie die Menschen des Donbass, ihre Geschichte, ihren Kampf – auch nicht die Steppe und die Birken. Ihr Kampf ist unser Kampf, Dobrijs Kampf ist unser Kampf.

Wir grüßen euch herzlich, besonders unsere lieben Genossen und Freunde der Carovana Antifascista.

Hoch die Internationale Solidarität! No pasarán!

Hamburg, den 31.10.2020


Cari compagni,

I nostri fraterni saluti rossi vi arrivano da Amburgo.

Anche noi quest’oggi commemoreremo il comandante „Dobriy“, Alexey Gennadievich Markov. Lo faremo nel quartiere di Altona, presso il memoriale dedicato ai „Quattro di Altona“ : Bruno Tesch, Walter Möller, Karl Wolff e August Lütgens.

Questi quattro comunisti furono giustiziati, decapitati a colpi d’ascia, nel cortile del Tribunale di Altona, il 1 agosto 1933.Il loro processo, istruito dai nazisti, fu il primo riguardante la „Domenica di sangue di Altona“. Domenica 17 luglio 1932, 7000 Camicie Brune marciarono in divisa attraverso il quartiere operaio di Altona. Il governo socialdemocratico del tempo aveva approvato la marcia. Il popolo di Altona resistette, in soccorso delle camicie brune giunse la polizia di Amburgo: quel giorno 16 abitanti furono uccisi e 90 arrestati.

Oggi ci troviamo qui, in questo luogo insanguinato, per commemorare tutti i combattenti caduti che, lottando, diedero la loro vita perché noi potessimo averne una migliore. E per l’ideale di un’umanità veramente umana.

Tempi burrascosi ci attendono nei nostri rispettivi paesi. Ma non dimenticheremo mai il popolo del Donbass, la sua storia e la sua lotta, tra le betulle e le steppe.

La loro lotta è la nostra lotta. La lotta di Dobrij è la nostra lotta.

Vi salutiamo dal profondo dei nostri cuori, specialmente i cari compagni e amici della Carovana Antifascista.

Viva la Solidarietà Internazionale! No Pasaràn!


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