DE/ENG/ESP: Zur Geschichte der Linken in der BRD nach 1945 — Regarding the History of “The Left” in the Federal Republic of Germany post-1945 — Sobre la historia de la izquierda en la RFA después de 1945

DE: Nach Anregung einer anderen internationalistischen Gruppe, eine kurze Geschichte der Linken in unseren jeweiligen Ländern zu verfassen, und angesichts der Situation in der wir uns aktuell historisch befinden, haben wir diesen kurzen Text verfasst. Wir hoffen dass er für Genossen international nützlich sein wird.

ENG: After the suggestion of another internationalist group to write a short article about the history of the Left in our respective countries, and regarding the current historical situation we find ourselves in, we formulated this short text. We hope that it will be useful to comrades around the globe.

ESP: Siguiendo la sugerencia de otro grupo internacionalista de escribir un breve artículo sobre la
historia de la izquierda en nuestros respectivos países y sobre la situación histórica actual en la
que nos encontramos, formulamos este breve texto. Esperamos sea de utilidad para los
camaradas de todo el mundo.

Links im Bild: ehemals Kolonisierte, die den Marxismus-Leninismus erfolgreich als Werkzeug gegen Imperialismus verwenden

Rechts im Bild: Westliche Sozialisten die so gut wie nichts erreicht haben

A la izquierda en la imagen: colonizados que solían usar con éxito el marxismo-leninismo como herramienta contra el imperialismo
A la derecha en la imagen: los socialistas occidentales que han logrado poco menos que nada.

Quelle: Facebook „Anarchist memes for liberal teens“


Zur Geschichte der Linken in der BRD nach 1945

Der deutsche Imperialismus ist bestimmt durch seine Niederlagen im 20. Jahrhundert. Er ist dazu gezwungen, immer listiger, heimtückischer und feiger zu werden. Diese Rahmenbedingungen sind bestimmend für die linke Bewegung. Die revolutionäre und antifaschistische Bewegung hatte im Widerstandskampf von 1933 bis 45 in den Zuchthäusern und KZs, im Freiheitskampf der Völker Spaniens, in den Widerstandsbewegungen der Sowjetunion und ganz Europas viele tausende und viele ihrer besten Kämpfer verloren. Die herrschende Klasse dagegen verlor mit der Niederlage von 1945 nur einige Zeit ihre politische und ökonomische Macht. Als Kriegsverbrecher bestraft wurden nur ein paar der aggressivsten und korrumpiertesten Gestalten, die wegen ihres Größenwahns nicht mehr brauchbar erschienen. Die übrigen fanden in den imperialistischen Siegern neue Bündnispartner, unter deren Führung sie den Kampf gegen den Kommunismus und die erstarkte Sowjetunion fortsetzen konnten. Die imperialistischen Sieger fanden für diesen Kampf einen im Einsatz aller Mittel erprobten Kader vor – in Militär, Polizei, Geheimdienst, Justiz, Verwaltung, Medien, Wirtschaft, Bildungs- und Gesundheitswesen …

So wurde in Westdeutschland nach dem Bruch der Antihitler-Koalition eine Politik bestimmend, deren strategisches Ziel darin bestand, jede revolutionäre Bewegung im Inneren zu zerschlagen und nach außen, im Osten Deutschlands und den anderen von der Roten Armee befreiten Gebieten, die militärischen, politischen und sozialen Ergebnisse des 2. Weltkrieges, ja, seit der Oktoberrevolution von 1917, rückgängig zu machen. Dieser Zusammenhang und diese Dialektik zwischen militantem Antikommunismus im Inneren und aggressiver antikommunistischer Außenpolitik und Militärstrategie sind wesentlich für alles, was seit 1945 im Westen Deutschlands geschah, sie bestimmten alle Kämpfe der Linken.

An dieser Stelle können wir nicht die Geschichte der DDR abhandeln, lediglich der BRD; auch auf die kapitalistische Insel in der DDR, West-Berlin, können wir hier nicht eingehen. Die Grenze zur DDR wirkte praktisch wie eine große „picket line“. Der Hass auf und die Häme über die DDR waren und sind prägend für die gesamte Gesellschaft Westdeutschlands. Auch nach der Niederlage des Hitlerfaschismus verblieben in den Köpfen der größten Teile der Bevölkerung der Chauvinismus, Expansionismus, vermeintliche Anspruch auf Lebensraum im Osten und Herrenrassengedanke.

Die Mitglieder der 1945 wieder erlaubten KPD, welche als Agentur Moskaus oder der DDR bezeichnet wurde, waren Verleumdung, Diskriminierung, Verlust des Arbeitsplatzes, ökonomischem Ruin und Inhaftierung ausgesetzt bis zu ihrem erneuten Verbot 1956. Nach dem Verbot der Partei wurden zehntausende Mitglieder und Sympathisanten eingesperrt und zu Gefängnisstrafen verurteilt – manche von demselben Richter, der sie in der Nazizeit ins KZ gebracht hatte. Viele wurden für Aktivitäten der Partei bestraft, die vor dem Verbot geschehen waren. Wer auch nur Sympathien für den Kommunismus oder Kommunisten hegte, brachte sich in Gefahr, sein Auskommen zu verlieren oder eingesperrt zu werden. Wer in den Osten Deutschlands reiste oder auch nur Zeitungsartikel über die Wirtschaftsentwicklung der BRD sammelte, riskierte als Spion vor Gericht gestellt zu werden.

Das Programm entsprach in seinen Grundzügen der McCarthy-Politik, wurde aber hierzulande von bewährten faschistischen Polizisten und Richtern ausgeführt.

Die Gewerkschaften wurden geschwächt, indem rechte Gewerkschaftsführer hohe Geldsummen von der CIA erhielten (siehe „Germany made by CIA“) und zudem ein Betätigungsverbot für kommunistische Gewerkschaftler erlassen wurde (Unvereinbarkeitsklausel). Bei der Sozialdemokratischen Partei wurden ebenso rechte Führungspersonen von der CIA gekauft.

Durch diese beiden Mechanismen gelangte die Westdeutsche Arbeiterklasse seit jeher beinahe vollständig in den Griff des Antikommunismus.

Die Versuche von Kommunisten und Antifaschisten zur demokratischen Mobilisierung und Proteste gegen die Remilitarisierung Westdeutschlands wurden von Justiz und Polizei massiv unterdrückt.

Die Gelder des Marshall-Planes ermöglichten das sogenannte „Wirtschaftswunder“. Der Wiederaufbau der westdeutschen Wirtschaft und der damit verbundene Anstieg des Lebensstandards schwächten jeden antikapitalistischen Widerstand noch mehr, korrumpierten den überwiegenden Teil der westdeutschen Arbeiterklasse: während Hitlers „Volkswagen“ nur an die Front rollten, konnten sich nun mithilfe des Marshall-Plans die Arbeiter wirklich ihren VW leisten, dazu noch den TV und bald auch die Italienreise. Tatsächlich gehörte dies zu der Einbindung Westdeutschlands in die aggressive antisowjetische NATO-Strategie. Mit dem Beitritt der BRD zur NATO, der Aufstellung der Bundeswehr, dem Ausbau des westdeutschen Territoriums zu einer Aufmarschbasis gegen den sozialistischen Block bis Anfang der 60er Jahre war die BRD in einen Frontstaat der USA-Kriegsplanung verwandelt worden. Antiimperialistischer Widerstand dagegen war nur noch marginal vorhanden. Die meisten Westler waren und sind der Meinung, das bessere Leben zu haben. Der bei ihnen vorhandene Antikommunismus und die Russophobie wurden mit Hilfe aller politischen und ideologischen Staatsapparate nun wissenschaftlich konzipiert und dauerhaft als Staatsideologie verankert. Die Zivilgesellschaft ist davon völlig durchdrungen, die deutsche Kultur davon geprägt.

Mitte der 60er Begann sich der erster neuer Widerstand zu regen, als die Bundesregierung die sogenannten „Notstandsgesetze“ auf den Weg brachte, die an die Ermächtigungsgesetze der Nazis erinnerten. Da damals noch in bürgerlichen Medien echte Bilder von imperialistischen Verbrechen, wie dem Massenmord am Vietnamesischen Volk, gezeigt wurden, bildeten sich Solidaritätsbewegungen mit den Befreiungskämpfen des Trikont.

Auch die türkischen, italienischen, griechischen, spanischen und portugiesischen „Gastarbeiter“, die in der BRD fast kaserniert leben mussten und überausgebeutet wurden, brachten ihr Wissen über ihre Länder und die Unterdrückung dort nach Deutschland, während faschistische Diktaturen ihrer Heimatländer von der deutschen Bundesregierung massiv unterstützt wurden.

Das große Anwachsen der revolutionären Weltbewegung ging also auch an dem saturierten Westdeutschland nicht spurlos vorbei. Getragen wurden die Widerstands- und Solidaritätsaktionen aber kaum von „der Arbeiterklasse“, sondern vor allem von Studenten, Schülern, Auszubildenden, jungen und ausländischen Arbeitern, von jenen, die die westdeutsche Presse und Passanten auf den Straßen mit dem Satz beschimpften: „Geht doch in den Osten!“ Die Eskalation der USA-Aggression in Vietnam, der Besuch des faschistischen Schahs des Iran und das brutale Vorgehen der Polizei gegen Demonstranten ließen Aktionen zunehmend militant werden. Aber Ende der 60er zerfiel diese Bewegung wieder. Ein großer Teil entschied sich für die Karriere und arrangierte sich mit dem Imperialismus. Ein Teil versuchte ohne große Erfolge den Aufbau von Parteien nach dem Vorbild der 20er Jahre; ein kleiner Teil versuchte mit ebenso wenig Erfolg, eine Stadtguerilla nach lateinamerikanischem Vorbild aufzubauen. Die 1968 als Nachfolgerin der KPD gegründete Deutsche Kommunistische Partei war eingebunden in den Ost-West-Konflikt und ihre Politik orientiert eher auf die Erhaltung des Friedens als auf den revolutionären Kampf gegen den Imperialismus. Kurz gesagt, die Revolte der 60er Jahre nahm in Westdeutschland einen sehr ähnlichen Weg wie in den anderen imperialistischen Ländern.

In den 70er und 80er Jahren kam es zu einem zunehmenden politischen und ideologischen Verfall. Mobilisierungen vereinzelten sich und wurden auf Einzelpunkte reduziert (Hausbesetzungen, Friedensbewegung, Anti-AKW-Bewegung). Internationale antiimperialistische Solidarität mit einem Begriff des Weltsystems wurde an den Rand gedrängt. Große Massenbewegungen der Zeit waren Proteste gegen die Atomkraftwerke und gegen die NATO-Hochrüstung. Diese waren nicht geprägt von Kräften, die den Kapitalismus als Ursache sahen. Im Gegenteil dominierten jene, die Sozialismus und Kapitalismus gleichsetzten mit dubiosen Begriffen wie „Wettrüsten“ und so die Bewegung schlussendlich politisch entwaffneten. Solche, die sich damit nicht einverstanden erklärten, bekamen starke Repression zu spüren. Vor allem bei Protesten gegen Atomkraftwerke gab es massive Polizeigewalt, bei denen Aktivisten zu Tode kamen.

Anfang der 80er Jahre kam es zu einem starken Anstieg des neofaschistischen Einflusses auf die Hooliganszene. Reaktiv bildete sich ein „antifaschistischer“ Hooliganismus, der allerdings den Faschismusbegriff lediglich mit (Neo)Nazis in Verbindung brachte und bringt, und keinen Zusammenhang zwischen Kapitalismus und Faschismus kannte und kennt oder ihn sogar leugnet. Dies sollte sich in der weiteren Entwicklung der Linken immer weiter einprägen.

Nach dem faschistischen Militärputsch in der Türkei 1980 begannen die türkischen Arbeiter in Deutschland verstärkt, sich zu organisieren und zu Protesten in den Straßen zu versammeln. Die Zusammenarbeit zwischen deutschen Linken und Genossen aus der Türkei blieb jedoch immer beschränkt, da für die Migranten der Kampf in ihrer Heimat stets der Schwerpunkt blieb. Auch die Zersplitterung in viele kleine Gruppierungen spielt eine hinderliche Rolle. (Nach Angaben der deutschen Bundesregierung auf eine Anfrage der Partei Die Linke sind etwa 5.000 türkische Geheimdienstler in der BRD aktiv).

Mit der DDR 1989/90 starb auch ihr wissenschaftlicher Apparat, ihre Kultur und die Gegeninformation. Ob die Menschen den Staat mochten oder nicht, war er, vielleicht unbewusst, dennoch als real existierender sozialistischer Staat ein Orientierungspunkt gewesen. Mit seinem Untergang wurde der Weg frei für eine Offensive des Imperialismus. Diese umfasst alle Bereiche der deutschen Gesellschaft, von Militär und Wirtschaft über die Kultur bis zur Schichtung und Färbung des Klopapiers.

Die SED wandelte sich zur sozialdemokratischen Linkspartei, die DKP schrumpfte von 40.000 auf weniger als 4.000 Mitglieder. Durch Geheimdienste gefördert und gelenkt wuchsen in allen Teilen des Landes faschistische Organisationen. Vor allem die Massenarbeitslosigkeit in den Neuen Bundesländern bot fruchtbaren Boden.

Nach dem Ende der DDR sollte der Kommunismus ein für alle mal totgeschlagen werden. In der Linken Deutschlands wurden zunehmend ideologische Konzepte propagiert die im Kern antikommunistisch sind, wie etwa die der sogenannten Antinationalen, die den reaktionären Charakter des Nationalismus Deutschlands auf die ganze Welt übertragen und dadurch zu Feinden von Antikolonialen, Antiimperialistischen Freiheitskämpfen wurden. Anstelle von wissenschaftlicher Geschichtsschreibung trat die Geschichtsfälschung. Entlang der großen Propagandaoffensiven gegen den Sozialismus, die UdSSR, DDR, Kuba, Vietnam, DVRK, gewann die Totalitarismustheorie an Boden. Die Herabwürdigung der Leistung der Sowjetunion, ihrer Völker und der Roten Armee im Zweiten Weltkrieg mündet heute darin, dass Gruppierungen, die sich zum Teil als kommunistisch bezeichnen, in erster Linie die USA zur Befreiernation erklären und die Apartheidspolitik des Staates Israel offensiv propagieren. Diese Gruppierungen verfügen offensichtlich über große finanzielle Mittel, die im Sinne der deutsch-israelischen Zusammenarbeit zur Festigung der westlichen Hegemonie verwendet werden. Seit etwa Ende der Dekade 2000-2010 dominieren sie die Studentenbewegungen ganzer Städte.

Ihr Verhalten wurde immer aggressiver und auch gewalttätiger gegen Organisationen für internationale antiimperialistische Solidarität, Unterstützung der Befreiungsbewegungen der Völker und den Sozialismus. Eine Folge davon war ein großes Schweigen der Linken als die Regierung aus Sozialdemokratischer Partei und der Grünen Partei den NATO-Angriff auf Jugoslawien und die Zerstörung des Landes maßgeblichorgansierten; diese angeblich linke Koalitionsregierung schreckte nicht davor zurück, die faschistischen Verbrechen von Auschwitz zur Rechtfertigung dieses völkerrechtswidrigen Krieges zu missbrauchen. Gegen den Irakkrieg 2003 formierte sich eine spontane Protestwelle mit zehntausenden, vor allem jungen Menschen, die stark emotional aufgeladen gegen Krieg und Völkermord standen, doch ergab sich keine Möglichkeit der kontinuierlichen, antiimperialistischen, auf Sozialismus ausgerichteten Arbeit, da unsere Kräfte offensichtlich bereits zu schwach waren.

Der idealistische Humanismus bestimmt auch heute die breiten Protestbewegungen, wie etwa bezüglich des Klimawandels oder der Aufnahme von Flüchtlingen in die EU, welche vor NATO-Kriegen fliehen, während gleichzeitig die Ursachen dieser Kriege verschleiert werden. Die Losung einer bundesweiten Selbstorganisation von Flüchtlingen, „Wir sind hier, weil ihr unsere Länder zerstört“, trifft auf taube Ohren.

Heute stehen wir absolut minoritär in Deutschland. Dem Krieg der NATO-EU gegen den Donbass, dem Krieg gegen Syrien, den Kriegsvorbereitungen gegen Russland und China, steht die Linke in Deutschland desinteressiert und begriffslos gegenüber, teilweise wird imperialistische Aggression von ihr mitgetragen und unterstützt. Es ist merklich, dass Deutschland das reichste Land Europas mit milden Lebensbedingungen ist und sich die „Linke“ dementsprechend in intellektuellen Auswüchsen verstrickt und politische Kämpfe wie ein Spiel handhabt, während Prekäre und Proletarier sich Rechten Organisationen und Parteien wie der AfD zuwenden und sich von ihr vertreten fühlen.

Nach 1945 wurde der deutsche Chauvinismus von den US-Besatzern ermöglicht, erhalten und ausgebaut, auch eine dominierende Rolle in der EU trägt dazu bei. Solange dieser nicht abgelegt wird, kann hier keine sozialistische Revolution erfolgen. Sogar in Anbetracht des aktuell international offensichtlichen Erfolgs des Chinesischen Sozialismus kann hierzulande kaum einer von seinem Chauvinismus abrücken. „Am deutschen Wesen soll die Welt genesen“, verwendet von Wilhelm II, ist heute brandaktuell. Wie tief dieses Denken im Bewusstsein der Deutschen sitzt ist nur zu verstehen, wenn man den Alltag des deutschen Lebens kennt.

Internationalistische antiimperialistische Politik wird daher in Deutschland für unabsehbar lange Zeit Sache einer kleinen Minderheit von Aktivisten bleiben. Auch sprunghafte oder katastrophische militärische, wirtschaftliche, politische und sich daraus ergebende soziale Veränderungen werden das nicht oder nicht radikal ändern.

Hamburg, September 2020

No pasarán Hamburg


Regarding the History of “The Left” in the Federal Republic of Germany post-1945

German imperialism is defined by its defeats in the 20th century. It has been forced to become ever more cunning, insidious, and cowardly. These framing conditions are also defining for the left-wing movements here. Over the course of the resistance struggle from 1933 to 1945, the revolutionary and antifascist movement lost thousands of fighters: in prisons and concentration camps, during the liberation struggle for the peoples of Spain, and in the resistance movements throughout the Soviet Union and all of Europe: many of the best fell. In contrast, through their defeat, the ruling classes lost only for a time their political and economic power. Only a few of their most aggressive and corrupt figures were convicted as war criminals, as their services were no longer deemed necessary due to megalomania. Those who remained found in the victorious imperialist forces new allies, under whose leadership they could resume their struggle against communism and a strengthened Soviet Union. The imperialist victors found for this struggle a cadre tried and tested by all means — in the military, the police, secret services, the justice system, administration, media, and the fields of education and medicine.

After the breaking-up of the anti-Hitler coalition, West Germany (Federal Republic of Germany, Bundesrepublik Deutschland) was defined by politics which had the strategic goal of destroying every revolutionary movement within its borders; the aims of its foreign policy were to turn back all military, political, and social developments in East Germany (German Democratic Republic, Deutsche Demokratische Republik) and the other territories liberated by the Red Army since the end of the Second World War — or even those liberated by the October Revolution.

This combination of and dialectic between militant anti-communism within the FRG and an aggressive anti-communist foreign policy and military strategy are essential to everything that has happened from 1945 onwards, and they have been a determining factor in all of the struggles of the Left.

The history of the GDR is beyond the scope of this exploration, and its capitalist island of West Berlin within East German borders will go unexplored; we will deal solely with the history of the FRG. The borders of the GDR practically functioned as one large “picket line.” The hate and malice towards East Germany were (and are) foundational to the entirety of West German society. Even after the defeat of Hitlerite fascism, there still remained in the heads of a majority of society chauvinism, expansionism, a presumed entitlement to Lebensraum (“living space”) in the East, and master race ideations.

Members of the Communist Party of Germany (KPD), which after May 1945 was reconstituted as a legal political party, were painted as agents for Moscow or the GDR, and as a result faced slander, discrimination, loss of work, economic ruin, and incarceration until the renewed ban on the Party in 1956. Tens of thousands of Party members and sympathisers were incarcerated and criminally charged; some of the judges were the same ones who had charged and sentenced them to the concentration camps during the Nazi period. Many were punished for Party activities that were carried out before the renewed ban. Those who even only harboured sympathies for communism or communists ran the risk of losing their livelihoods or being locked up. Anyone who traveled to East Germany or who collected newspaper articles regarding economic developments in the FRG was in danger of being brought to court as a spy.

The Federal Republic of Germany’s political program was conceptually McCarthyist, which was then implemented by fascists in the form of armed police and judges in the courts. The trade unions were weakened by the fact that right-wing union bosses received high sums of money from the CIA (see: “Germany made by the CIA”), resulting in the enactment of a work ban on allcommunist union members (Unvereinbarkeitsklausel). Along the same vein, many of the high-ranking right-wing members of the social democrats (SPD) were bought by the CIA.

Through these two mechanisms, the West German working class was totally in the clutches of anti-communism. All attempts by communists and anti-fascists to call for a democratic mobilisation and protests against the remilitarisation of West Germany were heavily suppressed by the justice system and the police.

Funding via the Marshall Plan made possible the so-called “economic miracle” (Wirtschaftswunder). The reconstruction of the West German economy, and through it the improvement in living conditions, weakened every anti-capitalist struggle, corrupting a majority of the West German working class: whereas Hitler’s Volkswagen were only being driven along the frontlines in war time, with the help of the Marshall Plan, workers could actually afford their own VWs, followed by TVs, and not long after that their own trips to Italy. These all tied West Germany to NATO’s aggressive anti-Soviet strategy. With the FRG’s admission into NATO, the establishment of the Bundeswehr (the post-Wehrmacht military), and the transformation of West German territory to a launching pad for military operations against the socialist block — from thebeginning of the 1960s, the FRG had been transformed into a frontline nation for US war strategy.

Anti-imperialist resistance was only marginal. Most West Germans believed they had the better life in comparison to East Germans; this sentiment is still harboured today. Their predisposition for anti-communism and Russophobia was solidified as the enduring state ideology with the help of all political and ideological state apparatuses. German culture has been completely steeped in these beliefs.

In the mid-1960s the first signs of a renewed resistance showed themselves as the federal government began to implement the “state of emergency” laws (Notstandsgesetze), which were reminiscent of special decrees that allowed Hitler to cement his dictatorial powers. Due to honest depictions of imperialist crimes that still appeared in bourgeois media at the time, the solidarity movement built itself around the tricontinental struggles for national liberation. There were also the Turkish, Italian, Greek, Spanish, and Portuguese “guest workers”, all of whom were practically interned in Germany and hyper-exploited, who brought knowledge regarding their countries and oppression to Germany; all the while, Germany offered massive support to fascist dictatorships across Europe.

The rising international revolutionary movement thus did not go completely unnoticed in West Germany. However, it was not from the working class that resistance and solidarity actions were carried out, but by students, apprentices, and young and foreign workers — that is to say from all those against whom the West German press and passer-bys would curse: “Just go to the East already!” The United States’ escalation in Viet Nam, a state visit from the fascistic Iranian Shah, and the brutal handling of demonstrators by police all lent themselves to an increased militancy at demonstrations.

By the end of the 1960s, this movement lost a considerable amount of members. A large chunk of those involved decided to build their careers and cooperated with imperialism. Some tried, without much success, to build political parties modelled off of those from the 1920s; an even smaller group sought to build an urban guerrilla movement in the style of contemporary Latin American groups. They, too, experienced little success. The successors of the KPD, the German Communist Party (DKP), were wrapped up in the East-West conflict, and their politics were more oriented towards peacekeeping rather than for a revolutionary struggle against imperialism. Simply put, the revolts of the 1960s in Germany went the same way as those in the other imperialist countries.

In the 70s and 80s there was a significant political and ideological decline. Mobilising was concentrated around single-faceted: squatting, the anti-war movement, or anti-atomic power initiatives. International anti-imperialist solidarity was pushed to the periphery. The largest social movements at the time were those protesting against nuclear power plants and NATO military outfitting. These social movements were not led, however, by forces which viewed capitalism as the source of these evils — they were led by those who would place socialism on the same level as capitalism, using dubious terms such as “arms race” (Wettrüsten), thus the movements were politically disarmed. Those who were not willing to make these comparisons were quickly repressed.

The start of the 1980s was marked by a stark increase in the influence of neofascism within the (soccer) Hooligan scene. As a reaction, “anti-fascist” Hooliganism was developed, which almost exclusively understands fascism in connection with (neo)Nazis, and did not and does not acknowledge — or even denies — the connection between fascism and capitalism. This understanding (or lack thereof) has led to the continued degeneration among Left today. After the fascist military putsch in Turkey in the 1980s, Turkish workers in Germany began to organise themselves and took to the streets in protest. However, cooperation between the German Left and the Turkish comrades remained limited, as the going-ons in their respective homelands was always the main focus of all migrants’ political movements. The many schisms between groups and splinter organisations that arose also played a detrimental role. (For example, it should be noted that per a request made by the Left Party to the federal government, it has been reported that there are at least 5,000 Turkish secret service agents in Germany.)

The end of the German Democratic Republic signalled not only the death of a state, but an end to their scientific apparatuses, their culture, and their counter-intelligence efforts as well. Whether people “liked” the state or not, it was, perhaps unbeknownst to them, a sort of orientation point as an actually-existing socialist state. With its downfall, the way was made open for an offensive for imperialism, which encompassed all areas of German society, from the military and economic branches all the way to the number of layers and colours of their toilet paper.

The Socialist Unity Party (SED) transformed itself into the social-democratic Left Party, the membership of the DKP shrank from 40,000 members to less than 4,000, and under the guidance of the secret services, fascist organisations sprung up in every corner of the country. Mass unemployment in the newly formed states (which were carved out of former East German territories) provided fertile ground for these activities.

After the end of the GDR, communism should have been once and for all defeated. Within the German Left, ideological concepts that are principally anti-communist have been propagated: for example, this can been seen with the “anti-nationals” (Antinationalen) who project the reactionary character of German nationalism onto movements across the entire world, making themselves the enemies of all anti-colonialist, anti-imperialist national liberation struggles. In place of a scientific approach to writing history, historical revisionism has become the norm. Through the propaganda offensives waged against socialism, the Soviet Union, GDR, Cuba, Viet Nam, and the DPRK, conceptions of “totalitarianism” were adopted as the accepted analytic theory. The downplaying the Soviet Union’s accomplishments, those of its citizens, and the Red Army has led to certain groups’, which claim to be communist, declaring the USA to be the main liberators of Europe, and they propagate and support the Apartheid politics of Israel. These groups obviously have large financial resources, which are used in the name of German-Israeli cooperation to consolidate Western hegemony. Since the end of the decade 2000-2010, these organisations have dominated the student movements of entire cities.

Such groups’ behaviour towards any organisations that show international anti-imperialist solidarity and support national liberation struggles and socialism has grown increasingly aggressive and violent. Proof of this was the deafening silence from “leftists” as the Social Democratic-Green coalition government organised the NATO invasion and subsequent destruction of Yugoslavia; this allegedly leftwing coalition did not cringe when citing the fascist crimes at Auschwitz as a justification for this illegal war. During the war in Iraq (2003), spontaneous waves a protests with tens of thousands of demonstrators formed — mostly made up of young people, who had a strong emotional reaction against war and mass murder — but there was no possibility for continual, anti-imperialist work guided by a socialist outlook. Our forces were too weak.

Idealist humanism guides the broad protest movements of today, as can be seen in those movements regarding climate change or those demanding the acceptance of refugees within the EU — refugees who are fleeing NATO-led wars, though the causes of said wars remains obfuscated. The slogan of a nation-wide refugee organisation, “We are here, because you are destroying our countries,” falls on deaf ears across Germany.

Today we are an absolute minority within Germany. The NATO-EU war against the People’s Republics in Donbass, the war against Syria, and the war preparations being made against Russia and China: in the face of all these, the German Left is either disinterested or clueless, to the point that they even carry and support imperialist aggressions to a degree. It should be noted that Germany is the richest country in Europe with mild living conditions, and as a result the “Left” has immersed itself in intellectual excess and handles political struggle as if it were a game. All the while, those in precarious living situations and the proletariat turned towards right-wing organisations and parties such as the Alternative for Germany (AFD), by whom they feel themselves to be represented.

After 1945, German chauvinism was made possible, maintained, and expanded via the US-occupiers, leading to Germany’s dominating role within the EU. So long as this remains unshed, no socialist revolution can take place here. Even in the face of the current international, clear success of Chinese socialism, few here in Germany find it possible to recant on the chauvinism. A phrase used by Wilhelm II remains all too pertinent today: “The world will be better off when it adopts the German way” (Am deutschen Wesen soll die Welt genesen). One can only really understand just how true this is if they are familiar with everyday German life.

Internationally-minded, anti-imperialist work will therefore remain the province of small groups of activists for the foreseeable future. Even explosive or catastrophic military, economic, political, or any arising social changes therefrom will not change that, neither radically nor at all.

Hamburg, September 2020

No Pasarán Hamburg


Sobre la historia de la izquierda en la RFA después de 1945

El imperialismo alemán está determinado por sus derrotas en el siglo XX. Se ve obligado a volverse cada vez más astuto, insidioso y cobarde. Estas condiciones generales son determinantes para el movimiento de izquierda. En la lucha de resistencia de 1933 a 45, el movimiento revolucionario y antifascista perdió a miles y a muchos de sus mejores luchadores en las prisiones de alta seguridad y campos de concentración, en la lucha por la libertad de los pueblos de España, en los movimientos de resistencia de la Unión Soviética y de toda Europa.
Por el contrario, con la derrota de 1945, la clase dominante solo perdió su poder político y económico por un tiempo. Sólo algunos de los personajes más agresivos y corruptos que se volvieron inútiles debido a su megalomanía, fueron juzgados como criminales de guerra. El resto, encontraron en los vencedores imperialistas nuevos aliados, bajo cuya dirección lideraron la lucha contra el comunismo y la fortalecida Unión Soviética. Para esta lucha, los imperialistas ganadores encontraron cuadros que habían sido probados de todas las formas posibles: en el ejército, la policía, el servicio secreto, el poder judicial, la administración, los medios de comunicación, la economía, la educación y el sistema de salud…


Entonces en Alemania Occidental, después de la ruptura de la coalición anti-Hitler, se determinó una política, cuyo objetivo estratégico era reventar todo movimiento revolucionario desde dentro, y hacia afuera, en Alemania Oriental y las otras áreas liberadas por el Ejército Rojo, revertir sus logros sociales, militares y políticos. Sí, desde la Revolución de Octubre de 1917 hasta la Segunda Guerra Mundial. Esta conexión y esta dialéctica entre el anticomunismo militante al interior, la agresiva política exterior anticomunista y la estrategia militar, han sido fundamentales para todo lo que ha sucedido en Alemania Occidental desde 1945, y han determinado todas las luchas de la izquierda.


En este punto no podemos ocuparnos de la historia de la RDA, actuar la RFA; Tampoco podemos centrarnos en la isla capitalista de la RDA, Berlín Occidental. La frontera con la RDA ciertamente parecía un gran piquete. El odio y la malicia hacia la RDA fueron y son formativos para toda la sociedad de Alemania Occidental. Incluso después de la derrota del fascismo de Hitler, el chovinismo, el expansionismo, la supuesta reivindicación del espacio vital en Oriente y el concepto de raza superior permanecieron en la mente de la mayoría de la población.


Los miembros del KPD, permitido nuevamente en 1945 y al que se señaló como agencia de Moscú o RDA, fueron objeto de difamación, discriminación, pérdida de empleos, ruina económica y encarcelamiento hasta que fueron nuevamente prohibidos en 1956. Después de la prohibición del partido, decenas de miles de miembros y simpatizantes fueron encarcelados y condenados a prisión, algunos por el mismo juez que los había llevado a los campos de concentración durante la era nazi. Muchos fueron castigados por actividades del partido que ocurrieron antes de la prohibición. Incluso, cualquiera que tan sólo simpatizara con el comunismo o los comunistas, corría peligro de perder su sustento o de ser encarcelado. Cualquiera que viajara al este de Alemania o recopilara artículos periodísticos sobre el desarrollo económico de la RFA corría el riesgo de ser llevado a los tribunales y ser juzgado como espía.
El programa correspondía en sus principales características a la política del McCarthismo, siendo llevado a cabo en este país por policías y jueces fascistas probados.
Los sindicatos fueron debilitados por los líderes sindicales de derecha que recibieron grandes sumas de dinero de la CIA (ver “Alemania hecha por la CIA”) y por emitir una prohibición para activistas sindicales comunistas (cláusula de incompatibilidad). En el caso del Partido Socialdemócrata, dirigentes de derecha también fueron comprados por la CIA.


A través de estos dos mecanismos, toda la clase obrera de Alemania Occidental, casi por completo, ha caído siempre bajo las garras del anticomunismo.
Los intentos de los comunistas y antifascistas para una movilización democrática y las protestas contra la remilitarización de Alemania Occidental, fueron reprimidas masivamente por el poder judicial y la policía.


Los dineros del Plan Marshall hicieron posible el llamado „milagro económico“. La reconstrucción de la economía de Alemania Occidental y el asociado aumento a los niveles de vida debilitaron aún más cualquier resistencia anticapitalista, corrompiendo a la gran mayoría de la clase trabajadora de Alemania Occidental: mientras que el „Volkswagen“ de Hitler solo avanzó hacia el frente, los trabajadores ahora, con el Plan Marshall, pudieron realmente costearse el suyo. VW, más TV y pronto el viaje a Italia. De hecho, esto fue parte de la integración de Alemania Occidental en la agresiva estrategia antisoviética de la OTAN. Con la adhesión de la RFA a la OTAN, el establecimiento de la Bundeswehr, la expansión del territorio de Alemania Occidental enuna base de despliegue contra el bloque socialista hasta principios de la década de 1960, la RFA se había transformado en un estado de primera línea para la planificación de la guerra de Estados Unidos.
Por el contrario, la resistencia antiimperialista fue sólo marginal. La mayoría de los occidentales
creían y creen que han tenido una vida mejor.
El anticomunismo y la rusofobia que existían entre ellos ahora fueron diseñados científicamente con la ayuda de todo el aparato estatal político e ideológico y anclados permanentemente como ideología estatal. La sociedad civil está completamente penetrada por ella y la cultura alemana está impregnada de ella.


La primera nueva resistencia comenzó a surgir a mediados de la década de 1960 cuando el gobierno federal lanzó las llamadas “leyes de emergencia”, que recordaban las leyes de empoderamiento nazis. Dado que las imágenes reales de los crímenes imperialistas, como el asesinato en masa del pueblo vietnamita, todavía se mostraban en los medios burgueses en ese momento, se formaron movimientos de solidaridad con las luchas de liberación del Trikont.
También, los “trabajadores invitados” turcos, italianos, griegos, españoles y portugueses, que tuvieron que vivir casi acuartelados en la RFA y fueron sobreexplotados, trajeron a Alemania el conocimiento sobre lo que pasaba en sus países y la opresión allí, mientras que las dictaduras fascistas en sus países de origen fueron apoyadas masivamente por el gobierno federal alemán.
El gran crecimiento del movimiento revolucionario mundial no pasó sin dejar rastro en la saturada Alemania Occidental. Las acciones de resistencia y solidaridad, apenas fueron apoyadas por „la clase trabajadora“, en cambio, fueron llevadas a cabo sobre todo, por estudiantes, escolares, becarios, trabajadores jóvenes y extranjeros, a los cuales la prensa occidental y los pasantes en las calles insultaban con frases como: “Váyanse al Este”. La escalada de la agresión estadounidense en Vietnam, la visita del sha fascista de Irán y la brutal represión de los manifestantes por parte de la policía, hicieron que las acciones fueran cada vez más militantes.
Pero a finales de la década de 1960 este movimiento se vino abajo. Una gran parte se decidió por hacer carrera y concilió con el imperialismo. Algunos intentaron, sin mucho éxito, montar partidos siguiendo el modelo de los años veinte; una pequeña parte intentó, también con poco éxito, montar una guerrilla urbana basada en el modelo latinoamericano. El Partido Comunista Alemán, fundado en 1968 como sucesor del KPD, estuvo involucrado en el conflicto Este-Oeste y su política se orientó más hacia el mantenimiento de la paz que hacia la lucha revolucionaria contra el imperialismo. En resumen, la revuelta de la década de 1960 en Alemania Occidental, tomó un camino muy similar al de los otros países imperialistas.


En las décadas de 1970 y 1980, hubo un declive político e ideológico creciente. Las movilizaciones se aislaron y se redujeron a puntos únicos (okupación, movimiento por la paz, movimiento antinuclear). La solidaridad internacional antiimperialista con un concepto de sistema mundial fue marginada. Los grandes movimientos de masas de la época fueron protestas contra las centrales nucleares y contra el armamento de la OTAN. Estos no fueron concebidos por fuerzas que vieran al capitalismo como la causa. Por el contrario, dominaron quienes equiparaban socialismo y capitalismo con términos dudosos como “carrera armamentista” y así, en última instancia, desarmaron políticamente al movimiento.
Quienes no estuvieron de acuerdo con esto, sufrieron una severa represión. Especialmente durante las protestas contra las plantas de energía nuclear, hubo una violencia policial masiva en la que murieron activistas.
A principios de la década de 1980, hubo un fuerte aumento de la influencia neofascista en la escena hooligan. Reactivamente, se formó un hooliganismo “antifascista” que, sin embargo, solo trajo y trae el concepto de fascismo en conexión con los (neo) nazis, y no reconocía ni reconoce ninguna conexión entre capitalismo y fascismo e incluso la niega. Esto iría quedando cada vez más impreso en el futuro desarrollo de la izquierda.
Después del golpe militar fascista en Turquía en 1980, los trabajadores turcos en Alemania comenzaron a organizarse y protestar cada vez más en las calles. Sin embargo, la cooperación entre la izquierda alemana y los camaradas de Turquía siempre ha sido limitada, ya que la lucha en su tierra natal siempre ha sido el foco principal para los migrantes. La fragmentación en muchos grupos pequeños también juega un papel obstructivo. (Según el gobierno federal alemán, en respuesta a una solicitud del partido Die Linke, alrededor de 5.000 agentes del servicio secreto turco están activos en la RFA).

Con la caída de la RDA en 1989/90 también murió su aparato científico, su cultura y su contrainformación. Tanto si a la gente le gustaba el estado como si no, era, tal vez inconscientemente, un punto de referencia como estado socialista real. Con su desaparición se abrió el camino para una ofensiva del imperialismo. Esta abarca todas las zonas de la sociedad alemana, desde el ejército y los negocios hasta la cultura, pasando por las capas y los colores del papel higiénico.
El SED se convirtió en un partido de izquierda socialdemócrata, el DKP se redujo de 40.000 a menos de 4.000 miembros. Las organizaciones fascistas crecieron en todas partes del país, promovidas y dirigidas por servicios secretos. El desempleo masivo, principalmente en los nuevos estados federales, proporcionó un terreno fértil.
Después del fin de la RDA, el comunismo debería estar muerto de una vez por todas. En la izquierda de Alemania se difundieron cada vez más conceptos ideológicos que son esencialmente anticomunistas, como los de los llamados antinacionalistas, que trasladan el carácter reaccionario del nacionalismo alemán al mundo entero y así se convirtieron en enemigos de las luchas por la libertad anticolonialistas y antiimperialistas. En lugar de la historiografía científica, se falsificó la historia. La teoría del totalitarismo ganó terreno a lo largo de las grandes ofensivas propagandísticas contra el socialismo, la URSS, la RDA, Cuba, Vietnam, la RPDC. La degradación del desempeño de la Unión Soviética, sus pueblos y el Ejército Rojo en la Segunda Guerra Mundial, culmina con el hecho de que grupos, algunos de los cuales se autodenominan comunistas, declaran principalmente a Estados Unidos como la nación liberadora y propagan agresivamente la política de apartheid del Estado de Israel. Estas agrupaciones obviamente tienen grandes recursos financieros, que se utilizan en el sentido de la cooperación germano- israelí para consolidar la hegemonía occidental. Desde finales de la década 2000-2010 han dominado los movimientos estudiantiles de ciudades enteras.

Su comportamiento se volvió cada vez más agresivo y también más violento contra las organizaciones de solidaridad antiimperialista internacional y de apoyo a los movimientos de liberación de los pueblos y el socialismo. Una consecuencia de esto fue el gran silencio de la izquierda cuando el gobierno formado por el Partido Socialdemócrata y el Partido Verde jugaron un papel clave en la organización del ataque de la OTAN a Yugoslavia y la destrucción del país; este gobierno de coalición supuestamente de izquierda, no tuvo escrúpulos en utilizar los crímenes fascistas de Auschwitz para justificar esta guerra, que es contraria al derecho internacional.
En 2003 se formó una ola espontánea de protestas contra la guerra de Irak, con decenas de miles, en su mayoría jóvenes, que estaban fuertemente cargados emocionalmente contra la guerra y el genocidio, pero no había posibilidad de un trabajo continuo, antiimperialista y de orientación socialista, ya que nuestras fuerzas obviamente ya eran demasiado débiles. Hoy en día, el humanismo idealista aún determina los amplios movimientos de protesta en la actualidad, por ejemplo con respecto al cambio climático o a la admisión de refugiados en la UE, que huyen de sus países por las guerras de la OTAN, mientras que al mismo tiempo se ocultan las causas de estas guerras. El lema de una autoorganización nacional de refugiados, “Estamos aquí porque están destruyendo nuestros países”, llega a oídos sordos.


Hoy somos una minoría absoluta en Alemania. La izquierda alemana afronta la guerra de la OTAN-UE contra Donbass, la guerra contra Siria, los preparativos para la guerra contra Rusia y China, desinteresada y sin concepto. En parte, comparte y apoya la agresión imperialista. Es notable que Alemania es el país más rico de Europa con condiciones de vida más cómodas, y que la „izquierda“ se enreda en consecuencia en excesos intelectuales, que las luchas políticas se manejan como un juego, mientras las organizaciones precarias y proletarias recurren a organizaciones y partidos de derecha como el AfD y se sienten representadas por ellos.

Después de 1945, el chovinismo alemán fue posible, mantenido y expandido por los ocupantes estadounidenses, aunado al papel dominante de Alemania en la UE, que contribuye a ello. Mientras esto no se elimine, aquí no se puede llevar a cabo ninguna revolución socialista. Incluso en vista del actual éxito internacional del socialismo chino, casi nadie en este país puede alejarse de su chovinismo.
“En el modo de ser alemán, está la cura del mundo” esta frase que utilizó Wilhelm II, continúa vigente y actual en este tiempo. Cuán profundamente arraigado está este pensamiento en la mente de los alemanes, sólo se puede entender si uno está familiarizado con la vida cotidiana alemana. Por lo tanto, en Alemania, la política antiimperialista internacionalista, seguirá siendo un asunto de una pequeña minoría de activistas por un período de tiempo indefinido. Incluso los cambios repentinos o catastróficos, ya sean militares, económicos, políticos y sociales resultantes, no cambiarán esto, o no lo cambiarán radicalmente.


Hamburgo, septiembre de 2020
No pasarán, hamburgo


Lektüreliste/Quellen — Sources (German) — Fuentes (en Alemán)

  • „Der erzwungene Kapitalismus“, U. Schmidt/T. Fichter, Berlin
  • „Die verhinderte Neuordnung 1945-52“, E. Schmidt, Frankfurt/M. 1970
  • „Germany: Made in USA“ Videos, Youtube
  • „Staat ohne Recht“, Autorenkollektiv Berlin/DDR 1959 (Sonderjustiz der BRD)
  • „Eine Aggressionsarmee“, G. Feldbauer, offensiv 5/2017 (Bundeswehrgeschichte)
  • „Nicht länger geheim – Entwicklung, System und Arbeitsweise des imperialistischen westdeutschen Geheimdienstes“, A. Charisius/J. Mader, Berlin DDR 1969
  • „Braunbuch – Kriegs- und Naziverbrecher in der Bundesrepublik“, Nationalrat der Nationalen Front der DDR (Hrsg.), DDR 1965 (auf der Buchmesse in Frankfurt/Main 1967 vom westdeutschen Staatsschutz beschlagnahmt)
  • vom selben Herausgeber: „Schwarzbuch über die Pariser Verträge“, DDR 1955, und ebenso:
  • „Weissbuch über die amerikanisch-englische Interventionspolitik in Westdeutschland und das Wiedererstehen des deutschen Imperialismus“, DDR 1951
  • „In Robe und Krawatte“, F. K. Kaul, Berlin DDR 1981
  • „Der totale Notstandsstaat“, Hannover/Seifert/Kogon/
  • „Notstandsstrafrecht – Notstand des Friedens und der Demokratie“, Autorenkollektiv, DDR 1967
  • „Die Republik vor Gericht“, H.Hannover, Bd.1 (1954-1974) Berlin 1998, Bd.2 (1975-1995) 1999
  • „Das Konzept Stadtguerilla“, Rote Armee Fraktion, 1971
  • „Konstitution und Klassenkampf“, H. J. Krahl, Frankfurt/M. 1971
  • „Die Totalitarismus-Doktrin im Antikommunismus“, Autorenkollektiv, Berlin DDR 1985
  • Für die Zeit von Mitte der 1960er bis heute nutzten wir Materialien, Berichte, Analysen von Beteiligten; darunter „Zur Geschichte und Politik des Antikommunismus und der Konterrevolution in Deutschland von 1945-1995“, N.N. 1995/96

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